Benchmark-Vergleich Virtualisierung VMware Citrix XenServer Proxmox VE MS Hyper-V 2012R2

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Wir haben wieder alle aktuellen Versionen der bekanntesten Virtualisierungssysteme getestet.
Getestet wurden als VMs auf jdem system Debian 7.7 VMs. Die Basis der Test ist ebenso ein Debian 7.7 Server. Getestet wurde immer mit dem Benchmark Tool UnixBench.

Getestete Virtualisierungssysteme:

  • MS Hyper-V 2012R2
  • Proxmox VE 3.3
  • VMWare ESXi-5.5
  • Citrix XenServer-6.2.0

Getestet wurde auf einem Intel DQ67SW Mainboard im Intel i5-2500 CPU, 8GB Ram und einer 1TB WD Festplatte.

Erster Test: Nur einem VM läuft und erhält 100% der verfügbaren Ressourcen.

Virtualisierung eine VM
Virtualisierung eine VM

Basis in der Tabelle ist Debian 7, direkt auf der Hardware installiert und dient als 100% Leistung.

Unter Maximallast erreichen Promox VE und MS Hyper-V die gleichen Werte mit 87% der Leistung. 13% der Leistung gehen hier durch die Virtualisierung verlohren.

Dahinter liegen VMware mit 63% und weit abgeschlagen der Citrix XenServer mit 39%

Zweiter Test: Es laufen 4 VMs parallel und die Ressourcen wird auf alle 4 gleich verteilt.

Virtualisierung 4VMs
Virtualisierung 4VMs

Die höchste Gesamtleistung bringt der MS Hyper-V und dient daher als Grundlage 100%

Dahinter mit 88% liegt VMWare, gefolgt von Proxmox VE mit 50% und Schlusslicht ist wieder der Citrix XenServer mit 38%.

Wenn es um die Verteilung von Leistung auf mehrer parallel laufende Server geht, so hat der MS-Hyper-V und VMware eindeutig die Nase vorne. Proxmox konnte mit dem MS Hyper-V sehr gut mithalten, wenn nur eine virtuelle Maschine läuft, jedoch kann der KVM/ Qemu die Lasten nicht verteilen und ist zu viel mit sich selbst beschäftigt.

Der Citrix XenServer hat eindeutig ein Problem mit der Hardware und best alle System extrem ein.

Es ist auch sehr interessant, wie der MS Hyper-V die Prozesse intern steuert. Wenn mehrere Gäste alle virtuellen CPUs anfordert, so ist der Hyper-V langsamer als wenn er nur eine CPU anfordert wird.

Im Gegensatz dazu teilt der VMWare Server so zu, wie sie von dem VMs angefordert werden.

Dies würde bedeuten, dass es beim Hyper-V nicht wirklich wichtig ist, wie viele CPUs man einer VM zuweist, jedoch die Auswirkungen bei VMWare deutlich zu sehen ist.

Betrachtet man die maximale Leistung, so ist VMWare schneller als der MS Hyper-V.

Der Test zeigt eindeutig, dass man die verschiedenen Virtualisierung – Systeme und Virtuellen Systeme vorher einmal testen sollte, bevor man sich entscheidet. Jede Hardware ist anders und auch jede Software läuft von Hardware zu Hardware unterschiedlich.

Proxmox VE mit OpenVZ VMs

OpenVZ als Container – Virtualisierung kann nur spezielle Betriebssysteme (Linux) bereitstellen und ist hier durch die gute Performance bekannt. Wer nur Linuxsysteme als Gast benötigt, erreicht mit dieser Lösung die performanteste.

Virtualisierung OpenVZ
Virtualisierung OpenVZ

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